Singlespeed und Fixies – Infos, Tipps, Angebote und mehr

Hat dich auch das Fixie-Fieber gepackt? Dann herzlich willkommen in der Welt des Eingangrads! Auf dieser Informationsseite erfährst du alles über Fixies. Die faszinierende Welt der Fixies wartet auf dich und wenn du dich für dieses Thema interessierst, gibt es viele Dinge die du noch erfahren musst, damit dein Einstieg in die Welt der Singlespeed Fahrräder nicht nur gelingt sondern auch riesen Spaß macht.

Du stehst noch am Anfang?

Der Einstieg in die Welt des Eingangrads ist simpel, wenn du dich allerdings nicht vorab mit dem Thema beschäftigst, kann der Spaß an der besonderen Art des Radfahrens schnell vergehen. Als Einsteiger oder Fortgeschrittener stehst du vor vielen, vielen Fragen die so aussehen könnten:

  • Fixie selber bauen? oder…
  • …Fixie neu kaufen?
  • Darf ich mich damit im Straßenverkehr bewegen?
  • Welche Kompletträder sind ihr Geld wert?
  • Ist ein 200 – 300 € Fixie sein Geld wert bzw. empfehlenswert?
    Wenn „Ja“ worauf muss ich beim Kauf achten?
  • … und vieles mehr.

Was ist ein Fixie?

Ein Fixie (auch Bahnrad, Singlespeed oder Fixedgear genannt) hatte seine Verwendung ursprünglich in Bahnrennen. Das Besondere daran ist, dass es weder über Schaltung noch Bremsen verfügt. Der Rahmen ist aus Stahl und gebremst wird durch pure Muskelkraft des Fahrers mittels Gegenbewegung, was auch „skidden“ genannt wird. Der Fokus liegt auf die Wendigkeit.

Mitte der 80er Jahre fingen New Yorker Radkuriere (Messenger) an, Bahnräder für ihre Arbeit zu verwenden. Durch ihre Schnelligkeit setzten sie sich dann weitestgehend bei den Radkurieren durch. Die Radkuriere sorgten vor allem durch ihre waghalsigen Manöver im Straßenverkehr von Manhattan für so viel Aufsehen, dass weltweit darüber berichtet wurde. Schließlich schwappte der Trend über nach Europa.

„…Fixedgear fahren bedeutet sich frei zu fühlen. Über die Straßen zu „fliegen“…“

Fixies wurden so beliebt, dass es mittlerweile viele spezielle Zubehörartikel gibt und diverse Geschäfte sich genau auf diese Kategorie von Fahrrädern spezialisiert haben.

Fixies sind allerdings auch so etwas wie Kunstobjekte. Sie bestechen durch ihre grazile Erscheinung. Durch die Kreativität einzelner Leute entstehen tagtäglich solche schönen Bikes (siehe Bild):

Bild: Flickr MAKINO Taiwan ALEX

Mittlerweile haben fast alle größeren und bekannten Hersteller der Radindustrie Fixies im Programm. Die Nachfrage ist sehr groß und steigt von Jahr zu Jahr.

Fixies sind in Deutschland verboten, da diese Fahrräder nicht verkehrstauglich sind. Es gibt allerdings nun „zivile“ Varianten mit Bremsen. Diese sind genau so schön wie die Variante ohne Bremsen und dem Fahrspaß tut es keinen Abbruch.

Warum Fixie fahren?

„Du kannst an einem Fahrrad immer mehr Komponenten dranbauen, aber wenn du an einem Punkt kommst, wo du nichts mehr an einem Bike abbauen kannst, ist es ein Fixed Gear Bike“  – Graeme Obree (Edwards an Leonard). Warum Fixie fahren ein pures und bereicherndes Erlebnis ist.

Viele Leute fragen sich, wenn sie das erste Mal einen Fixie sehen: „Warum fixie?“ Eines der direkt auffallenden Merkmale ist, dass es keine Gänge besitzt. Ein klassisches Fixedgear Fahrrad ist eine Rennrad, eher gesagt Rennmaschine. Sie ist sehr leicht aufgrund der fehlenden Komponente, sehr robust durch den Stahlrahmen und schneller als jedes andere Bike und optisch sehr ansprechend.

Wahre Hingucker

Ein Fixedgear ist quasi Nackt. Diamantrahmen, Laufräder, Kurbel, Ritzel, Kette, Vorbau und Lenker und eventuell noch Bremsen – das war’s. Eines der weiteren Besonderheiten ist, dass wenn sich das Hinterrad bewegt, bewegen sich die Pedale mit – es hat also keinen Freilauf. Man bemerkt die Straße nicht nur, man spürt sie mit dem gesamten Körper.

Auch durch die Optik besticht ein Fixie. Wenn man es mit der Tierwelt vergleicht, dann ist es eine Gazelle oder ein Windhund. Leicht, wendig, stark und superschnell. Viele Fixie-Fans bauen früher oder später ihr eigenes Fixie zusammen, dabei entstehen atemberaubende Designs (siehe Bild)

Fixie fahren = riesen Spaß!

Es steht ganz außer Frage, dass das Fixie-Fahren sehr viel Spaß bereitet. Nach ca. eins bis zwei Wochen hat man sich an den fehlenden Freilauf gewöhnt und dann ist es ein ganz neues Fahrrad-Fahrerlebnis. Dieses Gefühl lässt sich am ehesten so beschreiben, dass der Fahrer und das Bike eins werden. Je länger man ein und dasselbe Bike fährt wird dieses Gefühl stärker.

Steigerung der Fitness

Fehlende Gänge fallen auf, wenn man starke Steigungen fährt. Nach einer kurzen Eingewöhnung ist auch das kein Thema mehr. Man ist gezwungen mit mehr Intensität zu kurbeln, wo man bei Fahrrädern mit Gangschaltung bereits runtergeschaltet hätte. Die Beine werden mit der Zeit stärker und Steigungen meistert man schneller als fast jeder andere. Sobald man ein paar Tage einen Fixie fährt vergisst man Gänge.

Effizienz und Wartung

Fixed Gear Räder sind in der Regel leichter als andere Fahrräder, trotz Stahlrahmen. Wenn die Kette richtig gerade eingestellt ist, ist sie nicht nur sehr effizient sondern auch generell wartungsarm. Es gibt nicht viel was an einem Fixie kaputt gehen oder verstellt werden kann und somit ist die Wahrscheinlichkeit eines Werkstattbesuchs sehr gering. Einfach alles richtig einstellen oder einstellen lassen, draufsteigen und Spaß haben.

Quelle: Wikipedia.org/Bahnrad