Warum Fixie fahren: Gute Gründe jetzt auf ein Fixedgear umzusteigen

„Du kannst an einem Fahrrad immer mehr Komponenten dranbauen, aber wenn du an einem Punkt kommst, wo du nichts mehr an einem Bike abbauen kannst, ist es ein Fixed Gear Bike“  – Graeme Obree (Edwards an Leonard). Warum Fixie fahren ein pures und bereicherndes Erlebnis ist.

Warum ein Fixie fahren?

Viele Leute fragen sich, wenn sie das erste Mal einen Fixie sehen: „Warum fixie?“ Eines der direkt auffallenden Merkmale ist, dass es keine Gänge besitzt. Ein klassisches Fixedgear Fahrrad ist eine Rennrad, eher gesagt Rennmaschine. Sie ist sehr leicht aufgrund der fehlenden Komponente, sehr robust durch den Stahlrahmen und schneller als jedes andere Bike und optisch sehr ansprechend.

Sehr interessantes Design

Ein Fixedgear ist quasi Nackt. Diamantrahmen, Laufräder, Kurbel, Ritzel, Kette, Vorbau und Lenker und eventuell noch Bremsen – das war’s. Eines der weiteren Besonderheiten ist, dass wenn sich das Hinterrad bewegt, bewegen sich die Pedale mit – es hat also keinen Freilauf. Man bemerkt die Straße nicht nur, man spürt sie mit dem gesamten Körper.

Auch durch die Optik besticht ein Fixie. Wenn man es mit der Tierwelt vergleicht, dann ist es eine Gazelle oder ein Windhund. Leicht, wendig, stark und superschnell. Viele Fixie-Fans bauen früher oder später ihr eigenes Fixie zusammen, dabei entstehen atemberaubende Designs (siehe Links):

The fixed gear bike, stripped of all unnecessary components for road riding in relatively flat urban environments, is minimalist and aesthetically pleasing, without the need for trailing wires and complicated gearing mechanisms. This purity and simplicity has modelled the fixed gear bike into a mainstream fashion accessory in the United States, and is being closely followed by the UK and

Fixie fahren = riesen Spaßfaktor

Es steht ganz außer Frage, dass das Fixie-Fahren sehr viel Spaß bereitet. Nach ca. eins bis zwei Wochen hat man sich an den fehlenden Freilauf gewöhnt und dann ist es ein ganz neues Fahrrad-Fahrerlebnis. Dieses Gefühl lässt sich am ehesten so beschreiben, dass der Fahrer und das Bike eins werden. Je länger man ein und dasselbe Bike fährt wird dieses Gefühl stärker.

Steigerung der Fitness

Fehlende Gänge fallen auf, wenn man starke Steigungen fährt. Nach einer kurzen Eingewöhnung ist auch das kein Thema mehr. Man ist gezwungen mit mehr Intensität zu kurbeln, wo man bei Fahrrädern mit Gangschaltung bereits runtergeschaltet hätte. Die Beine werden mit der Zeit stärker und Steigungen meistert man schneller als fast jeder andere. Sobald man ein paar Tage einen Fixie fährt vergisst man Gänge.

Effizienz und Wartung

Fixed Gear Räder sind in der Regel leichter als andere Fahrräder, trotz Stahlrahmen. Wenn die Kette richtig gerade eingestellt ist, ist sie nicht nur sehr effizient sondern auch generell wartungsarm. Es gibt nicht viel was an einem Fixie kaputt gehen oder verstellt werden kann und somit ist die Wahrscheinlichkeit eines Werkstadtbesuchs sehr gering. Einfach alles richtig einstellen oder einstellen lassen, draufsteigen und Spaß haben.

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